
Der Schauspieler Wil Wheaton, bekannt durch seine Rolle in Star Trek: The Next Generation, hat Dwayne „The Rock“ Johnson öffentlich kritisiert, nachdem der Star erklärt hatte, seine politischen Ansichten künftig privat halten zu wollen.
Die Reaktion folgte auf ein Interview Johnsons mit dem Magazin Esquire, in dem der Schauspieler erklärte, künftig keine öffentlichen politischen Stellungnahmen mehr abgeben zu wollen. Seiner Ansicht nach sei die Politik inzwischen übermäßig „spaltend“ geworden, und sein Schwerpunkt liege nun darauf, Geschichten durch Unterhaltung zu erzählen.
Johnson erklärte außerdem, dass er es bereue, den damaligen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden bei der Wahl 2020 öffentlich unterstützt zu haben, und dass er eine solche Wahlempfehlung nicht wiederholen werde. In einem Beitrag auf der Plattform Threads bezeichnete Wheaton Johnson als „Feigling“ und sagte, er sei von dessen Entscheidung enttäuscht.
Neben Wheaton kritisierte auch Schauspieler George Takei Johnsons Haltung. In einem Beitrag schrieb Takei: „Schweigen ist Komplizenschaft“, und deutete damit an, dass Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit großer Reichweite zu politischen Themen Stellung beziehen sollten.
Bislang hat Dwayne Johnson nicht auf die Kritik reagiert. Die Kontroverse hat die Debatte über die Rolle von Prominenten in der Politik neu entfacht und darüber, ob Künstler die Verantwortung haben, ihren Einfluss zu nutzen, um sich zu öffentlichen Themen zu äußern.
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