Tochter eines Opfers des Londoner Anschlags erinnert sich an das Trauma in Netflix-Dokumentation

Tochter eines Opfers des Anschlags in London erinnert sich an Trauma in Netflix-Dokumentation
Tochter eines Opfers des Anschlags in London erinnert sich an Trauma in Netflix-Dokumentation (X @NetflixUK)

Die Britin Azuma Wundowa, Tochter eines der Opfer der Anschläge vom 7. Juli 2005 in London, erinnert sich an das Trauma, als sie im Fernsehen erfuhr, dass ihre Mutter Gladys unter den Toten war.

Sie war damals 16 Jahre alt und sah den Namen ihrer Mutter drei Tage nach dem Anschlag von der BBC bestätigt – ohne dass die Familie zuvor von den Behörden informiert worden war. Gladys war gerade nach einer schwierigen Zeit wieder zur Arbeit zurückgekehrt, zu der auch ein Einbruch ins Familienhaus und eine Notfallreise nach Ghana zu einer Beerdigung gehörten.

Der Anschlag, bei dem 52 Menschen starben und über 700 verletzt wurden, prägte Azumas Leben nachhaltig. Heute ist sie Beraterin und Autorin. In einem Interview mit LADbible sagte sie, dass das Trauma bis heute anhält und die Art und Weise, wie sie die Nachricht erhielt, ihr Verhältnis zu den Medien beeinflusst hat. “Ich frage mich immer, ob die Familien vorher informiert wurden“, sagte sie.

Azumas Geschichte wird in der Dokumentation “Attack on London: Hunting the 7/7 Bombers” erzählt, die auf Netflix verfügbar ist. Sie veröffentlichte auch das Buch *The Dressmaker’s Daughter*, in dem sie über die langfristigen Auswirkungen des Verlustes schreibt und betont, wie wichtig es ist, aus traumatischen Erfahrungen zu lernen.

Quelle: LADbible | Foto: X @NetflixUK | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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