
Die französische Sportmoderatorin France Pierron hat sich entschuldigt, nachdem sie den belgischen Stürmer Jérémy Doku dafür kritisiert hatte, das Trainingslager der belgischen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft vorübergehend zu verlassen, um bei der Geburt seines Sohnes dabei zu sein.
Die Kontroverse begann, als Pierron die Entscheidung des Spielers infrage stellte, die Mannschaft in einer wichtigen Phase des Turniers zu verlassen.
„Du lebst den Traum deiner Kindheit, aber du lässt alles stehen und liegen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein – ein abscheulicher Moment, wenn Sie mir den Ausdruck verzeihen, in dem der Vater völlig nutzlos ist“, sagte die Moderatorin.
Diese Äußerungen lösten in den sozialen Medien heftige Reaktionen aus. Fans und Kommentatoren argumentierten, dass die Geburt eines Kindes ein einmaliges Ereignis sei und die Reise des Spielers vollkommen rechtfertige.
Angesichts der negativen Resonanz veröffentlichte die Journalistin eine Entschuldigung und räumte ein, dass ihre Aussagen unangemessen gewesen seien. Sie erklärte, sie habe sich unglücklich ausgedrückt, und entschuldigte sich direkt bei Doku und dessen Familie.
Nach Angaben von Pierron sei es ihre Absicht gewesen, über die sportlichen Auswirkungen seiner Abwesenheit zu sprechen und nicht die Bedeutung dieses persönlichen Moments für den Spieler herunterzuspielen. „Diese Bemerkungen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wider und stellen keinesfalls eine kollektive Position dar. Ich verstehe, dass sie einige von Ihnen schockiert, verletzt oder getroffen haben könnten, und das tut mir leid.“
J’y exprimais un avis personnel, dans le cadre d’un échange contradictoire. Ces propos n’engagent que moi et ne reflètent en aucun cas une position collective.
Je comprends qu’ils aient pu choquer, heurter ou blesser certains d’entre vous, et j’en suis désolée.
2/3— ⭐France⭐ Pierron (@francepierron) June 20, 2026
Doku, der für Manchester City spielt, erhielt nach dem Vorfall Unterstützung von zahlreichen Fans und Berufskollegen. Viele betonten, dass auch Profifußballer ihre Karriere mit dem Familienleben vereinbaren müssen – insbesondere bei so bedeutenden Ereignissen wie der Geburt eines Kindes.
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Fotos: X @francepierron / Instagram @jeremydoku. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
