
Johnny Depp soll Ziel eines Finanzbetrugs gewesen sein, bei dem über einen Zeitraum von fast zwei Jahren mehr als 635.000 US-Dollar von seinem Bankkonto abgezweigt wurden.
Laut Behörden, die von der Website Ladbible zitiert wurden, sollen die Kartendaten des Schauspielers auf bislang unbekannte Weise erlangt und zwischen Januar 2024 und Dezember 2025 für Hunderte von Online-Transaktionen verwendet worden sein.
Insgesamt wurden rund 308 verdächtige Vorgänge identifiziert, darunter Einkäufe und Hotelbuchungen über verschiedene digitale Plattformen.
Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Geld über einen längeren Zeitraum hinweg in kleinen Beträgen abgehoben wurde – eine Strategie, die dazu beigetragen haben soll, den Betrug lange unbemerkt zu lassen.
Der Fall wurde erst bekannt, nachdem ein Finanzinstitut in den Vereinigten Staaten ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt und die Behörden informiert hatte.
Die Spur der Transaktionen führte die Ermittler nach Budapest in Ungarn, wo ein 27-jähriger jordanischer Staatsbürger in einer Mietwohnung im Stadtteil Angyalföld festgenommen wurde.
Bei einer Polizeirazzia am 6. Mai beschlagnahmten die Beamten elektronische Geräte und fanden zudem Substanzen, die im Verdacht stehen, Drogen zu sein. Dies führte zu zusätzlichen Ermittlungen wegen Drogenbesitzes.
Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe, befindet sich jedoch weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden versuchen noch herauszufinden, wie genau Depps Bankdaten erlangt wurden. Dabei werden Möglichkeiten wie ein Datenleck oder ein Missbrauch bei früheren Online-Transaktionen untersucht.
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