
Die ehemalige First Lady der Vereinigten Staaten, Jill Biden, sagte, dass ihr Ehemann, der frühere Präsident Joe Biden, nach der Diagnose von Prostatakrebs in fortgeschrittenem Stadium wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen wäre, eine zweite Amtszeit als Präsident zu absolvieren.
Die Aussage fiel während eines Interviews in der TV-Sendung The View. Auf die Frage, ob Biden in der Lage gewesen wäre, weitere vier Jahre im Weißen Haus zu bleiben, antwortete Jill, dass sich ihre Einschätzung angesichts der heutigen Informationen über den Gesundheitszustand ihres Mannes geändert habe.
„Nicht nach dem, was ich jetzt weiß. Wer hätte das wissen können? Es war so schockierend, eine Krebsdiagnose zu erhalten“, erklärte Dr. Biden. Während des Interviews sagte Jill, dass Joes Krebs sich im Stadium IV befinde und sich auf die Knochen ausgebreitet habe.
Trotz der Schwere der Erkrankung erklärte sie, der frühere Präsident sei weiterhin aktiv, reise regelmäßig, nehme an politischen Veranstaltungen teil und arbeite an Schreibprojekten. „Es geht ihm gut“, betonte sie.
Die ehemalige First Lady kritisierte außerdem medizinische Leitlinien, die von Vorsorgeuntersuchungen auf Prostatakrebs bei Männern über 70 Jahren abraten. Ihren Angaben zufolge habe das Paar jährliche Gesundheitschecks durchführen lassen und sei überrascht gewesen, die Krankheit in einem fortgeschrittenen Stadium zu entdecken.
„Das muss sich ändern. An alle Männer da draußen: Ich sage euch, ihr müsst auf eure Gesundheit achten. Wenn ihr ein Problem habt, sagt nicht einfach: ‚Oh, darum kümmere ich mich später.‘ Tut etwas dagegen. Das ist mein persönlicher Rat. Euer Körper sagt euch etwas.“
Die Aussagen fallen in die Zeit der Veröffentlichung von Jill Bidens neuen Memoiren View from the East Wing und entfachen erneut die Debatte über die Gesundheit des früheren Präsidenten, der 2024 nach einem weithin kritisierten Auftritt in einer Wahldebatte aus dem Rennen um die Wiederwahl ausgestiegen war.
In dem Interview sagte Jill außerdem, dass kein Arzt und kein Berater die Familie vor diesem Vorfall vor erheblichen gesundheitlichen Problemen gewarnt habe. „Als alle Amerikaner diesen Moment in der Debatte im Fernsehen sahen, war ich erschrocken, denn ich dachte: ‚Mein Gott, er hat einen Schlaganfall.‘“
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Foto und Video: Gemeinfrei / YouTube @TheView. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
