
Daniel Day-Lewis sagte in einem Interview, dass er nie wirklich vorhatte, mit der Schauspielerei aufzuhören, und dass er besser geschwiegen hätte, als er seinen Rücktritt ankündigte.
Daniel Day-Lewis, der seinen Rücktritt kurz nach dem Film “Phantom Thread” im Jahr 2017 bekannt gab, kehrt nun auf die Leinwand zurück, um in einem Film seines Sohnes die Hauptrolle zu spielen.
In einem Interview mit Rolling Stone reflektierte der Schauspieler über seine damalige Entscheidung und gab zu, dass er eigentlich nie ernsthaft aufhören wollte.
„Wenn ich heute zurückblicke, hätte ich definitiv besser geschwiegen“, sagte Day-Lewis. „Es klingt wie eine übertriebene, bedeutungsschwangere Aussage. Ich hatte nie wirklich vor, in Rente zu gehen. Ich habe einfach aufgehört, diese Art von Arbeit zu machen, um etwas anderes zu tun.“
Der dreifache Oscarpreisträger sprach auch über seine Rückkehr zur Schauspielerei, um mit seinem Sohn Ronan am Film “Anemone” zu arbeiten, den sie gemeinsam geschrieben haben. Der Schauspieler gab zu, dass er anfangs Bedenken hatte, aber sein Sohn machte deutlich, dass er den Film nur machen würde, wenn auch er selbst mitspielt.
„Je älter ich werde, desto länger dauert es, bis ich wieder an den Punkt komme, an dem das Feuer brennt“, sagte er. „Aber beim Arbeiten mit Ro hat sich dieses Feuer einfach wieder entfacht. Und es war von Anfang bis Ende pure Freude, diese Zeit mit ihm zu verbringen.“
Neben der Hauptrolle in “Anemone” schrieb der 68-jährige Day-Lewis auch gemeinsam mit Ronan das Drehbuch, der mit diesem Film sein Regiedebüt gibt.
Laut einer Pressemitteilung ist der Film vom echten Leben des Vater-Sohn-Duos inspiriert: „Familiäre Bindungen zwischen Eltern, Kindern und Geschwistern werden erforscht, während sich komplexe Beziehungen durch persönliche Reisen und Generationenkonflikte entfalten.“
Bilder: Reprodução Focus Features, divulgação. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
