
In einem aktuellen Videointerview mit Vanity Fair sprach Ethan Hawke über seine Karriere und erinnerte sich an die Zeit von “Der Club der toten Dichter”, als er an der Seite von Robin Williams spielte.
Hawke war erst 18 Jahre alt, als er zusammen mit Williams in dem von Peter Weir inszenierten Drama mitwirkte. Er erzählte, wie der verstorbene Schauspieler nie beim Drehbuch blieb und ständig improvisierte – etwas, das für ihn völlig neu war.
„Robin ist ein Genie der Komödie. Aber dramatische Schauspielkunst war damals noch etwas Neues für ihn“, sagte Hawke. „Robin Williams hielt sich nicht ans Drehbuch, und ich wusste nicht, dass das überhaupt möglich war. Wenn er eine Idee hatte, setzte er sie einfach um. Er bat nicht um Erlaubnis. Und das öffnete mir eine neue Tür – dass man auch so spielen konnte.“
Für den 54-jährigen Schauspieler war es faszinierend, die Interaktion zwischen Weir und Williams zu beobachten und zu sehen, dass sie trotz unterschiedlicher Arbeitsweisen Wege fanden, zusammenzuarbeiten.
„Sie hatten sehr unterschiedliche Arbeitsmethoden, aber sie verurteilten sich nicht und widersetzten sich einander nicht. Sie arbeiteten zusammen. Das ist aufregend“, reflektierte Hawke.
„Da erkennt man das wahre Potenzial einer großartigen Zusammenarbeit: Man muss nicht wie jemand anderes sein, und man muss niemanden hassen, nur weil er anders ist als man selbst.“

Laut Hawke war es eine der größten Lektionen seiner Karriere, die Dynamik zwischen dem Regisseur und Williams miterleben zu dürfen.
„Diese Beziehung im Raum zu beobachten – ich war kaum einen Meter von ihnen entfernt, während sie über Schauspielerei sprachen – das ist etwas, das man nie vergisst“, sagte Hawke.
In “Der Club der toten Dichter” spielte Hawke einen der vielen Schüler des neuen und sensiblen Englischlehrers John Keating, dargestellt von Williams. Der Film war ein kritischer und kommerzieller Erfolg, spielte weltweit mehr als 230 Millionen US-Dollar ein und brachte sowohl Weir als auch Williams Oscar-Nominierungen ein.
Quelle und Bilder: Reproduktion Touchstone Pictures | Vanity Fair. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI verfasst und vom Redaktionsteam überprüft.
