
Die junge Künstlerin wurde weltweit durch ihre Rolle als Jia bekannt, einer Figur, die über Gebärdensprache mit Kong kommuniziert
Die Schauspielerin Kaylee Hottle, die durch ihre Rolle als Jia in den Filmen der „Godzilla x Kong“-Reihe bekannt wurde, ist nach einem Verkehrsunfall in Frederick im US-Bundesstaat Maryland gestorben. Die Nachricht wurde vom Vater der Künstlerin, Joshua Hottle, und von der Texas School for the Deaf bestätigt, die sie besuchte.
Joshua zufolge befand er sich in Texas, als ihn die Behörden über den Unfall informierten, der sich am Morgen des Dienstags, 21. Juli, ereignet hatte. Wenig später erhielt er einen weiteren Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass Kaylee den Transport ins Krankenhaus nicht überlebt hatte.
Der Vater der Schauspielerin teilte außerdem einen Livestream in den sozialen Medien, in dem er die Amerikanische Gebärdensprache verwendete, die unter der Abkürzung ASL bekannt ist. In dem Beitrag erklärte er, dass er nach Maryland reise, um sich um die Angelegenheiten im Zusammenhang mit seiner Tochter zu kümmern.

Bislang haben die Behörden keine detaillierten Informationen über die Umstände des Vorfalls veröffentlicht. In einer Erklärung bat die Texas School for the Deaf darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren, und forderte die Öffentlichkeit auf, Spekulationen über den Fall zu vermeiden.
Kaylee Hottle wurde als Jia bekannt
Kaylee wurde in Atlanta im Bundesstaat Georgia geboren, wuchs in Austin in Texas auf und stammte aus einer Familie mit mehreren Generationen gehörloser Menschen. Sie beherrschte ASL fließend und begann ihre Laufbahn vor der Kamera bereits als Kind, als sie an Kampagnen für Kommunikationsdienste für die Gehörlosengemeinschaft teilnahm, darunter Glide und Convo.
Internationale Bekanntheit erlangte sie 2021, als Kaylee ihr Kinodebüt als Jia in „Godzilla vs. Kong“ gab. In dem Film entwickelt ihre Figur eine besondere Verbindung zu Kong und kommuniziert mit ihm über Gebärdensprache.

Kaylee kehrte in „Godzilla x Kong: The New Empire“, der 2024 veröffentlicht wurde, in die Rolle zurück. Ihre Leistung in der Fortsetzung brachte ihr eine Nominierung für die Saturn Awards in der Kategorie für junge Filmschauspieler ein.
Neben den beiden Spielfilmen der Reihe war die Schauspielerin auch in einer Episode der Serie „Magnum P.I.“ zu sehen. Ihre Arbeit gewann an Bedeutung, weil sie die Präsenz gehörloser Künstler in großen Hollywood-Produktionen stärkte und dem Publikum eine Figur vorstellte, deren Gehörlosigkeit als fester Bestandteil der Handlung dargestellt wurde.
Die Bestätigung ihres Todes löste Beileidsbekundungen von Fans, Fachleuten aus der Unterhaltungsbranche, Mitschülern und Mitgliedern der Gehörlosengemeinschaft aus.
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Fotos: Warner Bros./Pressefotos. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
