Sam Neill, Star aus „Jurassic Park“, stirbt im Alter von 78 Jahren

Sam Neill, Star aus „Jurassic Park“, stirbt im Alter von 78 Jahren. Foto: Universal Pictures / Pressebild
Sam Neill, Star aus „Jurassic Park“, stirbt im Alter von 78 Jahren. Foto: Universal Pictures / Pressebild

Der neuseeländische Schauspieler blickte auf eine mehr als fünf Jahrzehnte lange Karriere zurück, wirkte in über 150 Produktionen mit und wurde weltweit als Paläontologe Alan Grant bekannt

Der Schauspieler Sam Neill, der durch seine Rolle als Paläontologe Dr. Alan Grant in der „Jurassic Park“-Reihe weltweit bekannt wurde, ist am Montag, dem 13. Juli, im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Nachricht wurde von seiner Familie über einen Beitrag in den sozialen Netzwerken des Schauspielers bestätigt.

Der Mitteilung zufolge starb Neill in Sydney, Australien, im Beisein seiner Familie. Sein Tod wurde als plötzlich und unerwartet beschrieben. Eine Todesursache war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht bekannt gegeben worden.

Sam Neill, Star aus „Jurassic Park“, stirbt im Alter von 78 Jahren. Foto: Universal Pictures / Pressebild
Sam Neill. Foto: Universal Pictures / Pressebild

Die Familie betonte außerdem, dass der Schauspieler zum Zeitpunkt seines Todes krebsfrei gewesen sei. Im Jahr 2023 hatte Neill bekannt gegeben, dass bei ihm ein angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom diagnostiziert worden war, eine seltene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Erst kürzlich hatte er erklärt, dass Untersuchungen keine Anzeichen der Erkrankung mehr gezeigt hätten.

„Sam war von seiner Familie umgeben und ging mit jener Würde von uns, die sein gesamtes Leben geprägt hat“, hieß es in der Mitteilung. Die Angehörigen dankten zudem dem Personal des St Vincent’s Private Hospital in Sydney für die Betreuung des Schauspielers.

Eine Karriere mit großen Produktionen

Sam Neill wurde am 14. September 1947 in Omagh in Nordirland geboren und zog noch als Kind nach Neuseeland. Sein Geburtsname lautete Nigel John Dermot Neill, in seiner Jugend begann er jedoch, den Namen Sam zu verwenden.

Seine berufliche Laufbahn nahm in den 1970er-Jahren Fahrt auf, insbesondere nach seiner Mitwirkung in dem neuseeländischen Film „Sleeping Dogs“ aus dem Jahr 1977. Kurz darauf erregte er mit „Meine brillante Karriere“ aus dem Jahr 1979 internationale Aufmerksamkeit.

Im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten wirkte der Schauspieler in über 150 Film- und Fernsehproduktionen mit und war in Genres wie Abenteuer, Drama, Thriller, Science-Fiction und Komödie zu sehen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Todesstille“, „Jagd auf Roter Oktober“, „Das Piano“, „Event Horizon – Am Rande des Universums“, „Die Mächte des Wahnsinns“ und „Der 200 Jahre Mann“.

Welterfolg als Alan Grant

Die bekannteste Rolle seiner Karriere übernahm Sam Neill 1993 als Paläontologe Alan Grant in „Jurassic Park“ unter der Regie von Steven Spielberg. Der Film wurde zu einem weltweiten Phänomen und machte den Schauspieler zu einem der bekanntesten Namen des damaligen Kinos.

Neill kehrte in „Jurassic Park III“ aus dem Jahr 2001 und in „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ aus dem Jahr 2022 zu der Figur zurück. Im jüngsten Film stand er erneut gemeinsam mit Laura Dern und Jeff Goldblum, seinen Kollegen aus der Originalproduktion, vor der Kamera.

Sam Neill in Peaky Blinders. Foto: BBC / Pressebild
Sam Neill in Peaky Blinders. Foto: BBC / Pressebild

Auch im Fernsehen hatte der Schauspieler markante Auftritte in Serien wie „Peaky Blinders“, in der er Major Chester Campbell spielte, sowie in „Die Tudors“, „Invasion“, „The Twelve“ und „Apples Never Fall“. Seine Leistung in der Miniserie „Merlin“ aus dem Jahr 1998 brachte ihm eine Emmy-Nominierung ein.

Das Leben abseits der Leinwand

Neben der Schauspielerei widmete Sam Neill einen Teil seiner Zeit der Weinproduktion. Er war Eigentümer des Weinguts Two Paddocks in der neuseeländischen Region Central Otago, wo er vor allem Pinot Noir und Riesling produzierte.

Foto: Wikimedia
Foto: Wikimedia

Im Jahr 2023 veröffentlichte er seine Memoiren „Did I Ever Tell You This?“, in denen er über seine Karriere, sein Familienleben und seine Krebsbehandlung sprach. Neill wurde außerdem für seine Verdienste um das Kino zum Ritter geschlagen.

Neuseelands Premierminister Christopher Luxon bezeichnete den Schauspieler als „einen der ganz Großen“ und würdigte seine Bedeutung für die internationale Bekanntheit der Filmindustrie des Landes.

Sam Neill hinterlässt vier Kinder und mehrere Enkelkinder. Die Familie bat während der Trauerzeit um Privatsphäre und teilte mit, dass weitere Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht würden.

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Quelle und Bilder: Mitteilung der Familie von Sam Neill | Universal Pictures | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft.

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