
Der US-Außenminister Marco Rubio und UFC-CEO Dana White sollen in dieser Woche eine Absichtserklärung unterzeichnen, um MMA als Instrument der internationalen Diplomatie zu nutzen.
Laut einem Bericht der The New York Post wird die Vereinbarung eine formelle Partnerschaft zwischen dem Außenministerium und der weltweit führenden Organisation für Mixed Martial Arts schaffen.
Nach Angaben der US-Regierung ist die Initiative Teil eines Programms für “Sportdiplomatie”, das darauf abzielt, den kulturellen Einfluss der Vereinigten Staaten auszuweiten und internationale Beziehungen durch Sport zu stärken.
Das Außenministerium betonte, dass die UFC zu einer globalen Plattform geworden sei, deren Veranstaltungen in Dutzende Länder übertragen werden und an denen Athleten verschiedenster Nationalitäten teilnehmen.
“Als eine in den Vereinigten Staaten gegründete Organisation ist die UFC zu einer wichtigen globalen Sportplattform geworden, die die Führungsrolle der USA bei der modernen Förderung von Kampfsport, Standards sportlicher Leistung und der Produktion internationaler Veranstaltungen widerspiegelt”, erklärte das Ministerium in einer Mitteilung.
“Ihre Veranstaltungen werden weltweit übertragen und tragen durch professionelle Wettkämpfe und die Entwicklung von Athleten zum größeren kulturellen und sportlichen Einfluss der Vereinigten Staaten bei.”
Die praktischen Details der Partnerschaft wurden noch nicht veröffentlicht. Die Unterzeichnung wird jedoch nur wenige Tage vor der Veranstaltung “UFC Freedom 250” stattfinden, die am 14. Juni auf dem Südrasen des Weißen Hauses ausgerichtet wird. Das Programm ist Teil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit und fällt mit dem 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump zusammen.
Die Veranstaltung wird sieben Kämpfe umfassen und soll Athleten aus mehreren Ländern zusammenbringen. Zu den am meisten erwarteten Duellen gehören der Georgier Ilia Topuria gegen den Amerikaner Justin Gaethje und der Brasilianer Alex Pereira gegen den Franzosen Ciryl Gane. Für diesen Anlass wurde in der Nähe des Weißen Hauses eigens eine temporäre Arena errichtet.
Die Initiative fällt auf, weil sie einen ungewöhnlichen Ansatz der amerikanischen Diplomatie darstellt, bei dem ein Kampfsport als Instrument internationaler Projektion und des kulturellen Austauschs genutzt wird. Die Ankündigung unterstreicht zudem die langjährige Beziehung zwischen Trump und der UFC sowie die Nähe zwischen dem Präsidenten und Dana White.
Foto: Gemeinfrei. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
